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Die Club-Frauen wissen, wie man Derbys gewinnt

Der 1. FC Nürnberg schlägt die Spielvereinigung Greuther Fürth im Pokal 3:0 und sichert sich kurz danach auch noch den Klassenverbleib

Foto: Frank Kreuzer

Derby war angesagt zwischen Gastge­ber Spielvereinigung Greuther Fürth und dem 1. FC Nürnberg um den Ein­zug ins bayerische Pokalfinale. Den­noch war am Maifeiertag alles ganz anders als sonst üblich. Nichts ist zu sehen von der Polizei, keine Absperrungen, entspannte Stim­mung statt Randale — es ist das Derby der Frauenteams von 1. FCN und Spielvereinigung. Man merkt das auch daran, dass diesmal — keines­wegs überraschend — der FCN gewinnt. Zwar nicht mühelos, aber am Ende ist das 3:0 (2:0) für den Club korrekt.
Bei den Frauen griffen die sportli­chen Gesetzmäßigkeiten, der Club als Regionalligist demonstrierte seine Vormachtstellung gegenüber dem in der Bayernliga beheimateten Gegner vor allem in der ersten Halbzeit über­aus deutlich, jubelte entsprechend lautstark über den Einzug ins Finale ausgerechnet beim Nachbarn und will an den Erfolg vom Vorjahr anknüp­fen, als sich die Mannschaft als Sieger im Bayernpokal für die erste Hauptrunde auf DFB-Ebene qualifi­zierte. Vorher steht allerdings noch der FC Stern München im Weg, Gastgeber am 14. Mai, der sich als Bayernliga-Zweiter im Stadtderby gegen den Regionalliga-Zweiten Wacker Mün­chen mit 5:4 (1:1, 1:0) nach Elfmeter­schießen durchsetzte.
Und weil zumin­dest der Verband seine „eigenen“ Gesetze hat, standen für die Frauen bereits knapp 48 Stunden später die nächsten Bewährungsprobe auf dem Programm... Bericht auf Fupa weiterlesen